03. 02. 17

Rosenheimer FH weiterhin auf Erfolgskurs

Rosenheim. Heute ist erneut das Kuratorium der Hochschule Rosenheim zusammengekommen. Dort wurden wichtige Fragen zur Zukunft der Fachhochschule diskutiert.

„Durch die Vernetzung der Hochschule in der Region haben wir eine Vorreitrolle in ganz Bayern, vielleicht sogar ganz Deutschland“, freute sich der Vorsitzende des Kuratoriums Klaus Stöttner.

Seit fast 100 Jahren bildet die Hochschule in Rosenheim Fachkräfte für die Region und weit darüber hinaus aus. Gegründet als private Schule für Holzbau und Sägetechnik mit knapp unter 50 Schülern erfreute sie sich schnell großer Beliebtheit bei den Betrieben und Auszubildenden in der Region. Die bereits damals eng mit der Wirtschaft vernetzte Schule konnte sich so immer den aktuellen Gegebenheiten und Wünschen anpassen.

Aufgrund des großen Erfolges kam 1943 die Verstaatlichung, und bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg begann der Aufstieg zu eine der angesehensten Hochschule für Holzbautechnik der Welt.

In den 50er und 60er Jahren wurde die Schule um einen Ingenieurstudiengang und neue Übungs- und Versuchsanlagen erweitert.

Mit der Umbenennung 1971 zur Staatlichen Fachhochschule Rosenheim war der Weg frei für weitere Fakultäten und zahlreiche Vergrößerungen.

Inzwischen hat die Hochschule acht verschiedene Fakultäten mit 34 Studiengängen und fast 6000 Studenten.

Um die FH auch in Zukunft international Wettbewerbsfähig zu halten, befasst sich das Hochschulkuratorium mit den dafür nötigen Rahmenbedingungen und versucht entsprechende Weichen zu stellen. Das Gremium setzt sich aus allen Mandatsträgern der Planungsregion 18 (Rosenheim Stadt und Landkreis, Traunstein, Berchtesgaden, Altötting und Mühldorf) zusammen.

Mit dabei ist damit auch der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Dr. Marcel Huber. Dieser wurde heute von Vertretern großer Firmen der Region, dem „Seeoner Kreis“, über künftigen Anforderungen der Wirtschaft an einen Hochschulabsolventen informiert.

Der Minister konnte den Vertretern im Gegenzug mitteilen, dass die Staatskanzlei sich dafür einsetzt an der Hochschule den neuen Studiengang Architektur einzuführen. Dieser würde sich perfekt in das Profil der FH einfügen und auch in Zukunft den Fachkräfte Nachwuchs der Region sichern.

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