09. 02. 17

Stöttner und Lederer gegen staatliche Diffamierungskampagne

München/Rosenheim. Die Rosenheimer Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer sehen durch die aktuelle Kampagne der ‚Neuen Bauernregeln‘ von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auch die heimische Landwirtschaft einem massiven Imageschaden ausgesetzt: „Wir dürfen nicht zulassen, dass durch diese Art der Diffamierung eine ganze Berufsgruppe pauschal an den Pranger gestellt wird“, so die Abgeordneten gemeinsam.

Deshalb unterstützen Stöttner und Lederer auch einen Dringlichkeitsantrag im bayerischen Landtag, der die Staatsregierung damit beauftragen soll, sich für einen sofortigen Stopp dieser Kampagne auf Bundesebene einzusetzen.

„Wir sind bestürzt darüber“, begründen die Abgeordneten ihre ablehnende Haltung, „dass diese Kampagne auch noch mit einer großen Menge an Steuergeldern finanziert wurde und dazu beiträgt, dass die oftmals in langjähriger Familientradition betriebenen Landwirtschaften lächerlich gemacht werden.“

Rund 110.000 Betriebe wirtschaften in Bayern auf 3,2 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Damit ist fast jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb Deutschlands im Freistaat angesiedelt. „Unsere Bäuerinnen und Bauern versorgen zuverlässig die Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln und pflegen zusätzlich unsere vielfältige Kulturlandschaft“, so die Abgeordneten. Diese Leistungen müsse man honorieren anstatt zu diffamieren.

Auch wenn die Kampagne inzwischen gestoppt wurde, zeige sie die abwertende Haltung der SPD-Ministerin gegenüber den Bauern. „Es scheint fast so, als hätte Hendriks die deutschen Bauern zu ihrem persönlichen Feind erklärt. Damit wird sie sich früher oder später ins eigene Fleisch schneiden.“

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