26. 11. 13

"Exzellenz in Forschung und Lehre" - Spaenle-Besuch an der Hochschule Rosenheim

Spaenle Hochschule 2Bayerns Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle hat nun bei einem Antrittsbesuch Halt an der Hochschule Rosenheim gemacht. Dort konnten unter anderem der CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner, der Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster und der Thansauer Unternehmer Walter Schatt anstehende Projekte ansprechen.

Zu diesen Projekten zählt ein erweiterter und modernisierter Campus, da die Studentenzahlen an der Rosenheimer Hochschule kontinuierlich steigen. Allein im Wintersemester 2013/14 haben sich 1700 Studenten an der Hochschule eingeschrieben, 2005/06 waren es noch 850. Außerdem sollen das Profil des Gesundheitsbereiches gestärkt sowie neue Chancen in der Zusammenarbeit mit regionalen Firmen ergriffen werden. Diese Ziele hat sich die Hochschule Rosenheim, an der derzeit rund 5500 Studenten studieren, für die nächsten Jahre gesteckt.

Sehr jung sind die beiden Studiengänge im Gesundheitsbereich, der künftig mit weiteren Studiengängen ausgeweitet werden soll. „Wir müssen für den den beliebten Gesundheitsstandort Rosenheim mit 35 Kliniken und beliebten Kurorten wie Bad Aibling und Bad Endorf ein besseres Ausbildungsangebot schaffen. Duale Studienmodelle sind dafür sehr geeignet und die Hochschule Rosenheim ist hierbei ein idealer Partner", erklärte der Landtagsabgeordnete Stöttner gegenüber Spaenle.

Bislang stehen Schulabsolventen in Rosenheim an der Hochschule die Bachelorstudiengänge „Management in der Gesundheitswirtschaft" und „Physiotherapie" offen. In diesen Bereichen arbeitet die Hochschule bereits stark mit den praktischen Ausbildungsbetrieben zusammen, zum Beispiel mit der Fachschule der RoMed-Kliniken in Wasserburg und den Schön-Kliniken. Auch in anderen medizinischen Fachberufen wie der Pflege oder Ergotherapie sieht die Hochschule Möglichkeiten, Fachschulausbildung und akademische Lehre zu kombinieren, so der Hochschulpräsident, Prof. Heinrich Köster.

Bayerns Bildungsminister Spaenle zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Hochschule Rosenheim, lobende Worte fand er vor allem für die verstärkte Zusammenarbeit mit den zuliefernden Schulen. „Die Vernetzung von klassischem Unterricht in Schulen und dem Unterricht an Hochschulen ist ganz im Sinne des Ministeriums", erklärte Spaenle und sagte der Hochschule Rosenheim prompt seine Unterstützung bei ihrem Vorhaben zu.

Dies begrüßte vor allem der Unternehmer und Vorsitzende des Hochschulrats, Walter Schatt, der in dem Gespräch die Unternehmerseite der Region repräsentierte. „Die Hochschule nimmt die Interessen der Wirtschaft in der Region bereits sehr gut auf", erklärte Schatt. Es müssten aber noch mehr Möglichkeiten geschaffen werden, den Schul- und Hochschulbereich weiter zu verzahnen. Außerdem regte Schatt die bessere Ausstattung der Labors in den Bildungseinrichtungen an, nur so sei gewährleistet, dass Absolventen durch ihr Know-how gut vorbereitet ins Berufsleben starten könnten.

Auch hier stimmte der Bildungsminister zu: „Exzellenz in Forschung und Lehre", betonte er, sei wichtig, um in Zukunft gegen die Konkurrenz im Ausland bestehen zu können. Dazu gehöre es, die „jungen Leute anders an die Hand zu nehmen als vor 30 Jahren", erklärte Spaenle. Damit verdeutlichte der Bildungsminister wie wichtig es sei auch einmal innovative Wege zu gehen, um weiter voranzukommen.

 

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