03. 12. 13

Neues Kuratorium der Hochschule Rosenheim - Stöttner lud zur ersten Sitzung

Kuratorium HochschuleWie kann die Hochschule die Zukunft von jungen Familien mitgestalten und dadurch die heimische Wirtschaft stärken? Diese Frage stellte sich das Kuratorium der Hochschule Rosenheim nun in seiner ersten Sitzung. Dazu hatte der Vorsitzende des Kuratoriums, Klaus Stöttner, auch Mitglieder des Hochschulrats und des Seeoner Kreises eingeladen, unter anderem vertreten durch den ehemaligen CSU-Landtagsabgeordneten Adolf Dinglreiter und den Thansauer Unternehmer Walter Schatt.

Der Vorsitzende des Kuratoriums Stöttner ist davon überzeugt, dass „Studenten nach ihrer Ausbildung an der Hochschule Rosenheim ihre Zukunft in der Region planen, wenn sie im Anschluss Aussichten auf einen sicheren Job haben". Diese Möglichkeiten bestehen zwar bereits, müssten aber verstärkt ausgebaut werden, so der Vorsitzende des Kuratoriums. Dadurch wäre es dem Landkreis Rosenheim möglich, dem Großraum München mit seinen lockenden, großen Betrieben noch besser Stand zu halten, so Stöttner weiter. Dieses Zusammenspiel der Interessen von Absolventen, Hochschule und Wirtschaft müsse gefördert werden, um einen Wegzug von jungen Menschen und Familien in die Ballungsräume entgegenzuwirken.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer, der neu in das Kuratorium der Hochschule berufen wurde, begrüßte und unterstützte Stöttners Aussage. Wie Lederer sagte, sei das Kuratorium „der ideale Vermittler zwischen Hochschule und Wirtschaft, um beide Bereiche bei der Weiterentwicklung ihrer Ziele zu begleiten". Nur wenn die Hochschule wisse, welche Anforderungen in den mittelständischen Betrieben in der Region herrschten, könnten entsprechende Ausbildungsgänge geschaffen und die Studenten gezielt nach ihrer Ausbildung auch in der Region gehalten werden. Dann müssten sich diese nicht zum Großraum München hin orientieren, aus dem die Absolventen meist nicht mehr aufs Land zurückkehrten, so Lederer weiter. Eine bessere Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft fördere deshalb ländliche wie auch soziale Strukturen in den Regionen, mit dem Erhalt von jungen Familien in den Gemeinden und einer lebendigen Dorfstruktur.

Finanziert werden könnten die gewünschten Kooperationen und künftigen Projekte zwischen der Hochschule und der Wirtschaft beispielsweise über den Seeoner Kreis. Dieser Kreis aus Verantwortungsträgern der südostbayerischen Wirtschaft „nimmt Geld für die Hochschule in die Hand, damit Projekte ganz unbürokratisch umgesetzt werden können, die mit staatlichen Geldern nicht möglich gewesen wären", so der Vorstandsvorsitzende des Seeoner Kreises, Walter Schatt.

Weitere Mitglieder des Kuratoriums der Hochschule Rosenheim und Anwesende der ersten Sitzung waren Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber, die CSU-Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, die CSU-Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber, der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber, der Waldkraiburger Landrat Georg Huber, der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß, Rosenheims Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster, Vize-Hochschulpräsident Prof. Eckhard Lachmann und der Vorsitzende des Senats der Hochschule Rosenheim Prof. Dieter Fischer.

 

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